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Im Reinhard-Blauth-Museum in Weilerbach wird die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert wieder lebendig.

Älteste Funde vorgeschichtlichen Ackerbaus sind zwei Reibesteine aus der Jungsteinzeit, bootsförmige Handmühlsteine, wegen ihrer Form Napoleonshüte genannt. Ein Juwel der Ausstellung ist die Nachbildung eines kunstvoll verzierten goldenen Armreifes aus dem keltischen Fürstengrab von Rodenbach. Reste von Schalen, Töpfen und Krügen aus einem frührömischen Brandgräberfeld zeugen von der Zeit römischer Besiedlung.

Auf ganz "persönliche" Art erzählen viele Ausstellungsstücke von vergangener Zeit, so z.B. das Türschloss zur Arrestzelle des alten Bürgermeisteramtes. Zu den zahlreichen Kleinoden, die das Museum beherbergt, zählen auch drei große originale Kanzelbibeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Ein großer Teil des Museums ist dem Alltag der Bevölkerung im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet. Viele Werkzeuge, Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände aus dem häuslichen, landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereich verdeutlichen die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen.

Verschiedene Dokumente, Urkunden, Karten und Grafiken runden die umfangreiche Ausstellung ab.
Einige Ausstellungsstücke finden Sie in der Galerie.

Im  August 2002 erhielt das
Museum einen 300 qm großen Anbau, um die zahlreichen landwirtschaftlichen Großgeräte entsprechend präsentieren zu können.                                                                                                                                       
                                                                                                                                                                                                                      

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